HYBRIDE ZEITEN

Das DigitalSymposium aus Anlass des 125jährigen Bestehens
des Museums Neukölln

am Samstag, 1. Oktober 2022
Zeitfenster 14–18 Uhr
auf ZOOM und YOUTUBE

Museen im Zeitalter der „Stapelkrise“ (Markus Gabriel) [1]

Wir haben kein einzelnes Problem, sondern wir sind Zeitzeug:innen mannigfaltiger Krisen, die sich sukzessive aufstapeln:

- wir sind konfrontiert mit schwindenden Ressourcen
- wir erleben im Jahresmittel steigende Temperaturen
- es häufen sich Extremwetterlagen
- die Pandemie hat uns die Verwundbarkeit globaler Lieferketten vor Augen geführt
- anstehende gesellschaftliche Transformationen erzwingen tiefgreifende politische Entscheidungen
- bei alledem werden die vorhandenen globalen Ungerechtigkeiten immer deutlicher wahrnehmbar
- nicht zuletzt sind wir konfrontiert mit kriegerischen Auseinandersetzungen

Auch die Museen müssen auf diese vielfältigen Herausforderungen einstellen – und im Idealfall so reagieren, dass sie durch die Bündelung ihrer kreativen Potenziale konzeptionell gestärkt und gefestigt aus der Stapelkrise hervorgehen; als sinnvolle und sinnstiftende gesamtgesellschaftlich relevante Einrichtungen.

Hybridität und Nachhaltigkeit sind dabei zwei Schlagworte, die derzeit hoch im Kurs stehen – in den medialen Debatten. Beide Themen sind auch für den Museumssektor von wachsender Bedeutung. Bei genauerer Betrachtung weisen die Themenfelder zudem Schnittmengen auf, die synergetisch nutzbar gemacht werden können.

Wir benötigen allerdings – so eine Aufforderung an die Museen selbst – mehr Kreativität, Professionalität und letztlich auch Authentizität beim Navigieren in HYBRIDEN ZEITEN und HYBRIDEN WELTEN. Nur dann wird sich auch ein nachhaltiger Nutzen – für die Museen als Institution und für die Gesellschaft als ganzheitlich betrachteter Zielgruppe – entwickeln lassen.

Was verstehen wir eigentlich unter HYBRIDEN ZEITEN?

Das sukzessive Einsinken des Digitalen in den (analogen) Museumsalltag. Eine authentisch-digitale Szenografie muss erst noch entwickelt werden, um den gesamten Möglichkeitsraum des Digitalen auszuschöpfen zu können und einen kulturellen Mehrwert zu schaffen – für das Museums selbst, aber natürlich auch für unsere Besucher:innen und User:innen.

Intention der Tagung

Es geht uns bei der Tagung nicht um die neuesten technischen oder medialen Errungenschaften, sondern vielmehr um wirklich ganzheitlich angelegte, agile und nachhaltige Konzepte. Konzepte, mit deren Hilfe sich die Museen – jeglicher Größe und Ausstattung – einen wesentlichen Schritt in Richtung hin zu einer ganzheitlich verstandenen Hybridität entwickeln können.

Mit dem Symposium wollen wir dem Erfahrungsaustausch eine digitale Bühne geben. Zweifellos lässt sich kein Masterplan entwickeln, der sich auf alle Einrichtungen übertragen lässt, aber gerade in der dialogischen Gegenüberstellung ganzer Konzepte oder einzelner Case-Studies lässt sich – so unsere Intention – der Funke der gegenseitigen Inspiration schlagen.


[1] https://www.diearchitekten.org/quicklinks/newsroom/detail/mit-70-durch-die-stapelkrise/

Anmeldung zur Teilnahme am DigitalSymposium als Gast.

  • Es handelt sich um eine digitale Tagung per ZOOM und YOUTUBE.
  • Die Teilnahme ist kostenlos.
  • Es ist eine Anmeldung per Email erforderlich:
    oeffentlichkeitsarbeit@museum-neukoelln.de
  • Im Vorfeld der Tagung erhalten Sie dann den Link per Mail.
     

Digitale Veröffentlichung

Die Veranstaltung wird digital mitgeschnitten. Mit der Teilnahme erklären Sie sich einverstanden mit einer späteren Veröffentlichung der bearbeiteten Mitschnitte. Dadurch entsteht allerdings keine Verpflichtung zur Veröffentlichung einzelner Aussagen.

 

Wir freuen uns auf den Dialog mit den Referent:innen unseres DigitalSymposiums:

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      Dr. Christan Baudisch, Leiter, Deutsches
     Fleischereimuseum, Böblingen

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      Dr. Johannes C. Bernhard, Leiter des
     Projekts Creative Collections,
     Badisches Landesmueum, Karlsruhe


        Peter Fritz, Geschäftsführer,
       Schallaburg Kulturbetrieb, Schallaburg      

 

 

 

 

 

 

 


       Dr. Andreas Geis, Leiter Förderung, Stiftung
      für Kunst, Kultur und Geschichte, Winterthur

 

 

 

 

 

 

 

 

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      Dr. Torben Giese
, Direktor, StadtPalais –
     Museum für Stuttgart

  

      Prof. Dr. Michael John Gorman, Gründungsdirektor,
     Biotopia, München

 

 

 

 

 

      Dr. Annabelle Hornung, Direktorin, Museum für
     Kommunikation Nürnberg


        Dr. Stephanie Jacobs, Direktorin, Deutsches
       Buch- und Schriftmuseum der Deutschen
       Nationalbibliothek, Leipzig


      Dr. Ulrike Lorenz, Päsidentin, Klassik Stiftung
     Weimar


      Dr. Franziska Mucha, Kuratorin für
     Digitale Medienpraxis, Glasgow
    


      Prof. Dr. Johannes Vogel, Generaldirektor,
     Museum für Naturkunde, Berlin


      Prof. Dr. Martin Zierold, Leiter KMM,
     Hochschule für Musik und Theater, Hamburg
    


 

Zeit:

01. Oktober 2022, 14:00–18:00 Uhr

Ort:

Museum Neukölln auf dem Gutshof
Alt-Britz 81
12359 Berlin